Breitbandausbau im Gemeindegebiet


Der Breitbandausbauvertrag aus dem vergangenen Jahr wurde erfolgreich umgesetzt. Zwischenzeitlich sind alle Arbeiten sind abgeschlossen und die Qualitätsprüfung erfolgreich durchlaufen. Die Telekom hat das Datennetz mit der VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) -Technik ausgestattet. Rund 1100 Haushalte der Gemeinde Gauting in den Ortsteilen Buchendorf, Hausen, Unterbrunn und Oberbrunn profitieren jetzt vom schnellen Internet, welches bis zu 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) möglich macht, wie es bereits vor einiger Zeit in Gauting und Stockdorf erfolgt ist.

Für einfaches Surfen, das Lesen von E-Mails und selbst für das Herunterladen von einzelnen Musiktiteln reichen DSL-Geschwindigkeiten. Mit VDSL ist jetzt mehr möglich: Telefonieren, Surfen und Fernsehen ist über diesen Anschluss gleichzeitig möglich. Die hohe Datenrate von VDSL verkürzt die Ladezeiten von Webseiten und Dokumenten erheblich und Streaming-Angebote von Musikanbietern und Videoportalen laufen ruckelfrei.

Frau Dr. Brigitte Kössinger freut sich über die rasche Umsetzung durch den Partner Telekom und sieht für die Gautinger Bürgerinnen und Bürger eine begehrte Verbesserung mit dem Zugang zum schnelleren Internet.
„Für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo ebenso enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt“ so Kössinger.
Durch die beantragte Mittel aus dem 2. Förderprogramm der Bay. Staatsregierung von 2014 erhält die Gemeinde einen Förderungsetat von 208.000 Euro. Die Gemeinde selbst hat 145.000 Euro investiert und arbeitet weiter an der Verbesserung der Breitbandversorgung in allen Teilen der Gemeinde.
 


Wie die Technik funktioniert
VDSL ist eine Breitbandtechnologie. Diese nutzt für die Übertragung von Daten eine Kombination aus Kupfer- und Glasfaserleitungen. VDSL unterscheidet sich von DSL (Digital Subscriber Line) durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten.

Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegte die Telekom  in den vergangenen Monaten Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen.


Was ist nun für den Endverbraucher wichtig:
Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Die Umstellung erfolgt nicht automatisch. Jeder Endverbraucher der nach der jetzigen Freigabe eine höhere Bandbreite nutzen möchte, muss dies aktiv angehen und seinen Telekommunikationsanbieter kontaktieren um ggf. mit einer Paketanpassung vom Ausbau zu profitieren.
Dies ist bei allen Anbietern im Gemeindegebiet möglich!!!

Zusammengefasste Informationen als Download:
- Breitband-Ausbau (FAQ)
Glossar.