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Kommunales Netzwerk Energieeffizienz

Gauting ist Mitglied im neu gegründeten kommunalen Energieeffizienznetzwerk. Insgesamt neun Kommunen haben sich Anfang des Jahres 2017 zusammengeschlossen, um in dreijähriger Arbeit im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung voranzukommen.

Teilnehmende Kommunen: die Gemeinden Gauting und Gilching und die Städte Geretsried, Olching, Pfaffenhofen an der Ilm, Puchheim, Unterschleißheim, Vöhringen und Wolfratshausen. Der Netzwerkträger sowie energietechnischer Berater ist das Institut für Systemische Energieberatung an der Hochschule Landshut.

Ziele


Die Kommunen werden sich in ihrer Netzwerkarbeit einerseits über die jeweiligen Erfahrungen austauschen und voneinander lernen. Außerdem sollen eine systematische Datenerfassung sowie Energieberatung zu den einzelnen Liegenschaften der Kommunen mögliche Energieeinsparmaßnahmen aufzeigen. Auf Basis dieser Energieberatung sollen innerhalb der Projektlaufzeit möglichst viele Projekte umgesetzt und damit die Energiekosten reduziert und CO2-Emissionen eingespart werden.

Erstes Netzwerktreffen – ein gelungener Auftakt


Das erste Treffen am 29 März 2017 fand am Technologiezentrum Energie der Hochschule Landshut in Ruhstorf an der Rott statt. Zuvor hatten sie den Zuwendungsbescheids durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhalten. Die Teilnehmer konnten sich kennenlernen, erste Erfahrungen austauschen und die Ziele ihrer Netzwerkarbeit konkretisieren. 

Frau Prof. Denk vom Institut für Systemische Energieberatung machte die Teilnehmenden mit dem Ablauf der Netzwerkarbeit vertraut. Ein Ziel der vierteljährlich stattfindenden Netzwerktreffen ist es, sich mit gemeinsam definierten Themenschwerpunkten professionell auseinanderzusetzen. Kommunenspezifisch wird es außerdem eine individuelle Energieberatung geben, die Themen sind: Energieeinsparung und Effizienzsteigerung in den kommunalen Liegenschaften sowie die detaillierte Untersuchung abgestimmter Schwerpunktprojekte und die kontinuierliche Umsetzungsbegleitung.

 

Die Teilnehmenden der neun Kommunen lernten sich kennen und tauschten sich untereinander und mit den Beratern aus

Zweites Netzwerktreffen – viele Anregungen zum Thema Benutzermotivation


Beim zweiten Treffen am 31. Mai 2017 in Unterschleißheim befassten sich die Vertreter der teilnehmenden Kommunen mit dem Thema „Benutzermotivation – Potenziale für Energieeffizienz in kommunalen Liegenschaften“.

Vorreiter Nürnberg

Eine Vorreiterrolle zu diesem Thema nimmt die Stadt Nürnberg mit ihren zahlreichen Projekten zur Energieeffizienzsteigerung in kommunalen Liegenschaften durch entsprechende Nutzermotivation ein. Besonders erfreulich war daher, dass Herr Knaupp aus der Abteilung Kommunales Energiemanagement der Stadt Nürnberg am Netzwerktreffen teilnahm und diverse erfolgreiche Projekte vorstellte.

Information und Diskussion

Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass durch ein angepasstes Nutzerverhalten bis zu 20 % Energieeinsparungen möglich sind. Dies ist nicht nur unter Klimagesichtspunkten sondern auch für den kommunalen Haushalt von Vorteil. Das Potenzial kann jedoch nur gehoben werden, wenn die Nutzer der Liegenschaften kontinuierlich auf Energieeffizienzmaßnahmen aufmerksam gemacht und zum Energieeinsparen motiviert werden. Aus diesem Grund wurde nach der Präsentation theoretischer Grundlagen von Frau Zeiser (Institut für systemische Energieberatung) und eines Praxisvortrages von Herrn Knaupp (Stadt Nürnberg) rege über Möglichkeiten zur Nutzermotivation in kommunalen Liegenschaften diskutiert. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor zur Motivation der Nutzer ist der Wettbewerbsgedanke. Ferner ist es wichtig, dass das Personal auf Einsparmöglichkeiten hingewiesen und ausreichend geschult wird. Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass viele Kommunen bereits Maßnahmen angestoßen haben aber durchaus weiteres Potenzial sehen. Deshalb sollen einheitliche Projekte erarbeitet und somit Synergien genutzt werden. Begonnen werden soll mit der Ausarbeitung eines Energiewettbewerbs für Schulen.

Den Tag rundete ein Besuch in der Heizzentrale der „GTU – Geothermie Unterschleißheim GmbH“ mit der Vorstellung der Wärmeversorgung durch Geothermie in Unterschleißheim ab.

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