Wappen Gemeinde Gauting

100 JAHRE WALDFRIEDHOF GAUTING 1912-2012

Die Gesellschaft für Archäologie und Geschichte - Oberes Würmtal e.V. hat zum 100-jährigen Jubiläum des Gautinger Waldfriedhofs einen Bildband veröffentlicht, der die Geschichte der Gemeinde von 1912 bis zum heutigen Tag wieder spiegelt.
Der wunderschön aufgemachte Bildband ist ab sofort in der Gemeindebücherei und bei der Buchhandlung Kirchheim zum Preis von 12,00 € erhältlich.

Erinnern und bewahren
(Vorwort von Hansjörg Hägele,
1. Vorsitzender des Gesellschaft für Archäologie und Geschichte -
Oberes Würmtal e.V.)

Die Gesellschaft für Archäologie und Geschichte - Oberes Würmtal wurde aus Anlass von Grabungen im römischen Vorgängerort von Gauting gegründet. Es war von Anfang an klar, dass auch weitere geschichtliche und insbesondere zeitgeschichtliche Ereignisse berücksichtigt werden sollten.

Bisherige Aktivitäten bezogen sich auf die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Jahre unmittelbar danach. Ergebnis waren Publikationen, die unter anderem die Nanmen der Opfer des Krieges, den Alltag in nationalsozialistischer Zeit in Gauting und die Geschichte des Lungenhospitals und der Displaced Persons bearbeiteten.

Der 1912 angelegte Gautinger Waldfriedhof besteht nun seit 100 Jahren. Das war der Anlass, sich mit dieser bedeutenden Anlage zu befassen. Sie besitzt viele sehens- und erinnernswerte Grabstätten, für die Gefahr besteht, aufgelassen und vergessen zu werden. Viele bedeutende Persönlichkeiten
der Ortsgeschichte, viele Frauen und Männer der Kunst und der Wissenschaft, des Widerstandes und der Politik haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.

Von Anfang an bestand durch die früheren Arbeiten auch ein Bezug zum jüdischen Teil der Anlage.

Dem ehrenamtlichen und engagierten Einsatz von Mitgliedern unserer Gesellschaft ist die Herausgabe dieses Bandes mit seinen Fotografien und Kurzbiographien zu danken. Auch konnte im Rahmen dieser Arbeit die Gemeinde dafür gewonnen werden, wichtige und künstlerisch wertvolle
Grabstätten, die aufgegeben wurden, zu erhalten. So wurde gleichzeitig etwas für die Bewahrung der unvergleichlichen Atmosphäre besonders des alten Teiles des Friedhofes getan.

Abbildung: Fotografie des Grabes der Bildhauerin Johanna Meyer-Koschinsky und ihres Ehemanns, des Malers Adolph Meyer, das von einem Engel aus Stein geziert wird
Fotografie des Grabes der Bildhauerin Johanna Meyer-Koschinsky und ihres Ehemanns, des Malers Adolph Meyer

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Gautinger Bürgerbroschüre (Stand 06/2018)

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