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Betriebspraktikum der Realschule Gauting in Patchway

Abbildung: Der Motivationstrainer erzählt Geschichten über die Simpsonfigur NED
Der Motivationstrainer erzählt Geschichten über die Simpsonfigur NED
Abbildung: Niko und Hannes stellen Schülern einer 7. Klasse des Patchway Community College das bayerische Schulsystem vor
Niko und Hannes stellen Schülern einer 7. Klasse des Patchway Community College das bayerische Schulsystem vor
Abbildung: Theresa mit ihrer Sportgruppe
Theresa mit ihrer Sportgruppe

vom 24. - 29. Juni 2013

Auch dieses Jahr konnten vier Mädchen und zwei Jungs aus den 9. Klassen zu ihrem „normalen“ Betriebspraktikum zusätzlich ein Praktikum an drei englischen Grundschulen absolvieren. An der St Chad’s Primary School konnten unsere Schüler an einer „assembly“ (Versammlung) teilnehmen, bei der ein Motivationstrainer Geschichten über die Simpsonfigur NED erzählte. Dabei vermittelte er den Schülern in äußerst mitreißender Weise, dass der Buchstabe „N“ für „Never give up“ (Gib niemals auf), der Buchstabe „E“ für „Encourage others“ (Ermutige andere) und der Buchstabe „D“ für „Do your very best“ (Gib dein Bestes) steht.

Wohnen durften unsere Schüler  jeweils in Zweier-Gruppen bei Gastfamilien, die sich freundlicherweise bereit erklärt hatten, unserem deutschen Trupp (samt Frau Scipio und Sebastian v. Farkas) Obdach und Verpflegung zu gewähren. So kamen wir direkt in den Genuss, die englische Küche, Gewohnheiten, Sprache und überhaupt die englische Gastfreundschaft zu erfahren.

Doch wir waren nicht gekommen, um auf der faulen Haut zu liegen: Morgens um 9 Uhr begann jeweils die Schule, die bis 15.30 Uhr dauerte. Schnell wurden wir Deutschen von den englischen Lehrkräften und vor allem von den Schülern ins Herz geschlossen, sodass beim Abschied sogar die eine oder andere Träne floss. Am vorletzten Tag besuchten wir noch das Patchway Community College (eine Gesamtschule).

Vor der Abreise, die für uns alle eher zu früh als zu spät anstand, durfte natürlich ein Besuch Londons nicht fehlen. Mittels „Hop-on Hop-off bus tour“ konnten wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten innerhalb kürzester Zeit bewundern und Nico konnte diese für den von der Realschule Gauting erstellten Londonreiseführer fotografieren. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Nico. Es blieb sogar noch Zeit für eine mini „shopping tour“ und Verköstigung im „Covent Garden“.

Neben vielen bleibenden Eindrücken nehmen unsere Schüler laut eigener Angabe vor allem eine erhöhte Sprachsicherheit im mündlichen Englischen mit nach Hause. Alle würden gerne ein weiteres Mal nach England fahren.
Inwiefern der Aufenthalt der Förderung der interkulturellen Kompetenz diente, wird sich nach der genauen, wissenschaftlichen Auswertung der Fragenkataloge zeigen, die die Schüler vor, während, unmittelbar und einige Zeit nach der Reise ausfüllten.
Herr von Farkas wird im Rahmen seiner Hausarbeit die Auswirkungen des Praktikums in England bezüglich der Förderung der interkulturellen Kompetenz wissenschaftlich belegen.

Berufspraktikum in Patchway mit 6 Gautinger Realschülern

Abbildung: Foto der TeilnehmerInnen Teresa Gerstmeier, Lena Klostermeier, Ernest Schöler, Matthias Gindert, Hannah Kanitz und Nadja Gergov (v.l.n.r.) vor dem Patchway Community College
Teresa Gerstmeier, Lena Klostermeier, Ernest Schöler, Matthias Gindert, Hannah Kanitz und Nadja Gergov (v.l.n.r.) vor dem Patchway Community College
Abbildung: Foto der Concorde
Die Concorde

vom 23. – 29. Juni 2012

Bereits im 10. Jahr wurden Gautinger Realschüler aus den 9. Klassen von Familien in Patchway eingeladen, um ein Berufspraktikum zu absolvieren. Inzwischen hat es sich als ideal herausgestellt, dass das Praktikum in den örtlichen „Primary Schools“ abgeleistet wird, wo unsere Schüler als „assistant teachers“ die Lehrer ein bisschen bei ihrer Arbeit unterstützen dürfen.

Alle fünf Schulen haben sich dieses Jahr bereit erklärt, einen oder zwei unserer Schüler aufzunehmen. Dies haben wir vor allem Richard Clark zu verdanken, der sich unermüdlich dafür einsetzt, den Kontakt zwischen Patchway und Gauting mit Leben zu erfüllen.

Als besonderes Schmankerl, und hier danken wir ganz besonders Lucy Hamid, die das alles für uns organisiert hat, durften wir dieses Jahr auch einen Vormittag am Patchway Community College verbringen, wo sich gleichaltrige „Schulpaten“ um uns kümmerten, uns in ihre Unterrichtstunden mitnahmen und anschließend mit uns in der Schulkantine gemeinsam zu Mittag aßen.
Ein weiteres Highlight, vor allem für die Buben, war eine Betriebsbesichtigung bei Airbus, das in Patchway ein Werk zur Herstellung der Benzintanks in den Flugzeugen unterhält. Besonders beeindruckt waren wir alle von einer „echten“ Concorde, die auf einem Rollfeld abgestellt ist, leider aber nicht mehr betreten werden darf.

Mit Blumensträußen, die wir beim Abschiedsessen am letzten Abend unseren Gastfamilien und den beiden Organisatoren überreichten, konnten wir hoffentlich ein bisschen unseren Dank für die wunderbare Woche ausdrücken.

Dass die Fahrt so geplant war, dass wir sowohl am Ankunfts- als auch am Abfahrtstag noch ein paar Stunden in London Zeit zum Sightseeing und zum Shoppen hatten, war natürlich das I-Tüpferl unserer Reise.

(Text: Barbara Fürstenberger)

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