Filmfriend - FILM DES MONATS: Verlorene Illusionen
Verlorene Illusionen - Intrigen, Macht und Medien – Kostümdrama nach Balzac
... erzählt die Geschichte des jungen Dichters Lucien, der im Paris des 19. Jahrhunderts Ruhm sucht. Was als Traum beginnt, endet in einem gnadenlosen Spiel aus Macht, Intrigen und Verrat. Als Journalist steigt Lucien auf, doch Ideale zerbrechen im Strudel von Geld und Medien. Xavier Giannolis opulentes Kostümdrama basiert auf Honoré de Balzacs berühmtem Roman. Mit Benjamin Voisin, Cécile de France und Xavier Dolan in den Hauptrollen. Mehrfach preisgekrönt, auch in OmU verfügbar.
Buchtipp
Josephine Tey: Der falsche Erbe
Standort: Belletristik - Tey
Die Familie Ashby besitzt seit Jahrhunderten ein südenglisches Anwesen. Als sowohl Mutter und Vater der Familie bei einem Unglück sterben, wird der älteste, aber erst elfjährige Sohn Patrick als Alleinerbe bestimmt. Doch Patrick verschwindet plötzlich – man findet seine Kleidung und einen Abschiedsbrief an den Klippen, aber nie ihn selbst oder seinen Leichnam. Die Jahre vergehen und kurz vor dem 18. Geburtstag Simons, dem zweitältesten Sohn, der das Anwesen nun bald erben soll, taucht ein junger Mann, der behauptet, Patrick zu sein, auf und beansprucht die Ländereien für sich… Josephine Teys wiederentdeckte Romane sind ein Genuss für alle, die eine Mischung aus typisch britischem Krimi und anspruchsvoller Unterhaltungsliteratur lieben.
Buchtipp
Sy Montgomery: Tête-à-tête mit einer Schildkröte
Standort: Biografie - Montgomery
Sy Montgomery hat während der Pandemie ihre Liebe zu Schildkröten entdeckt. Vor allem interessiert sie der Aspekt der Zeitlichkeit, das langsame und gleichzeitig lange Leben dieser Tiere. Gleich mehrere Organisationen, die sich dem Schutz von Schildkröten verschrieben haben, begleitet sie bei ihrer Arbeit und hilft auch aktiv im Rahmen eines Freiwilligendienstes mit. Dadurch erfährt sie viel über diese speziellen Tiere und gewinnt eine Ahnung davon, was uns Menschen überdauern könnte.
Buchtipp
Abdulrazak Gurnah: Diebstahl
Standort: Belletristik - Gur
Gurnah schreibt in seinem neuen Roman über einen schleichenden gesellschaftlichen Umbruch: Den langsamen Kulturwandel, den der Tourismus in Ostafrika mit sich bringt. Dabei stehen drei Schicksale im Zentrum, nämlich Raya, die in jungen Jahren zwangsverheiratet wird, es aber schafft, ein neues Leben aufzubauen, ihr Sohn Karim, der beruflich erfolgreich ist, aber privat scheitert, und der Waisenjunge Badar, der Demütigungen erfahren muss. „Diebstahl“ ist eine stille, nüchterne Geschichte über Emanzipation.