Landesweiter Warntag

Am Donnerstag, den 12. März 2026 um 11:00 Uhr.

Pressemitteilung des Landratsamt Starnberg vom 06.03.2026:

Am Donnerstag, den 12. März findet in Bayern der landesweite Warntag statt. 

Ab 11:00 Uhr erproben der  Freistaat Bayern und die Kommunen die Funktionsfähigkeit ihrer jeweiligen Warnsysteme und die Warnung der Bevölkerung: von Cell Broadcast, über die Warn-Apps bis hin zu einzelnen Katastrophenschutz-Sirenen. Auch im Landkreis Starnberg werden an diesem Tag Testwarnungen ausgelöst.

Cell Broadcast
Getestet wird Cell Broadcast, also die Direktwarnung übers Handy oder Smartphone. Dabei wird auch zum ersten Mal gegen 11:30 Uhr eine Entwarnung erprobt.

Mit dem Mobilfunkdienst Cell Broadcast werden Warnnachrichten direkt auf das Smartphone gesendet, ohne dass hierfür eine gesonderte App erforderlich ist. Es ist keine vorherige Registrierung oder Angabe von personenbezogenen Daten notwendig. 

Wichtig: Handy muss eingeschaltet sein, Flugmodus darf nicht aktiviert sein, Betriebssystem-Update für Android (Google) ab Version 11 oder iOS (Apple) ab Version 16.1 erforderlich, Empfang von Cell Broadcast Warnungen darf nicht deaktiviert sein.

Warn-Apps
Neben dem BayMLZ werden auch die Integrierte Leitstelle bzw. die Katastrophenschutzbehörde zeitversetzt Testmeldungen absetzen. Daher kann es bei den Nutzern von Warn-Apps auch zu Doppelmeldungen kommen. Die Meldung über Warn-Apps, wie NINA oder KATWARN setzen eine Installation auf dem Handy voraus. Sie stehen in den gängigen Appstores zum Download zur Verfügung.

Wichtig ist, dass die Nutzer der Apps angeben, für welche Orte oder Regionen sie Warnungen erhalten möchten. Wichtig ist auch, Push-Nachrichten zu erlauben. Um jederzeit und an jedem Ort über Warnungen informiert werden zu können, sollten in den Apps zudem unbedingt standortbezogene Warnungen aktiviert sein. In KATWARN nennt sich dies „Schutzengel-Funktion“, bei NINA „aktueller Standort“ und BIWAPP bietet dafür die „Wächter-Funktion“. So bleibt man auch außerhalb des Wohn- oder Arbeitsorts immer über alle Gefahren informiert.

Katastrophenschutz-Sirenen 
Im Landkreis Starnberg finden Probeläufe für die neu installierten Digitalalarm-Sirenen statt. Diese Sirenen ermöglichen es, sowohl den Warn- als auch den Entwarnungston zu übertragen. 

In den Gemeinden  Andechs, Gilching, Inning und Weßling, sowie in Starnberg im Ortsteil Leutstetten wird daher eine Minute lang ein an- und abschwellender Heulton zu hören sein, der die Bevölkerung im Ernstfall dazu veranlassen soll, auf Rundfunkdurchsagen zu achten. 

Da Gauting aktuell auf digitale Sirenen umrüstet, werden in der Gemeinde keine Sirenen heulen. 

Um 11:30 Uhr folgt die Entwarnung als einminütiger Dauerton. 

 

Ein Probealarm dient dazu, die technischen Systeme unter realistischen Bedingungen zu testen und Schwachstellen für den Ernstfall zu beheben. Auch dient er dazu, die Bevölkerung über unterschiedliche Warnmethoden aufzuklären und zu sensibilisieren. Dies stellt eine elementare Voraussetzung dafür dar, dass sich Menschen in Deutschland im Krisenfall selbst helfen können.

Weitere Informationen zum bayernweiten Warntag gibt es auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration unter: www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste.