Solarenergie

BLACK OUT - können die Besitzer von PV-Anlagen bei einem Stromausfall ihren Strom weiterhin selbst erzeugen?
PV-Anlage mit Notstromfunktion

Für Besitzer von Photovoltaikanlagen liegt es nahe, bei einem Black Out den PV-Strom selbst zu verwenden und bei einem Stromausfall davon zu profitieren. Doch für eine Notstromversorgung sind die meisten Photovoltaikanlagen gar nicht ausgelegt. Sie sind in der Regel an ein funktionierendes Stromnetz gekoppelt. Fällt dieses aus, wird die heimische PV-Anlage automatisch vom Netz getrennt. Das passiert aus Sicherheitsgründen zum Schutz aller, die versuchen, die Stromversorgung im öffentlichen Netz wiederherzustellen.

Damit eine PV-Anlage die heimischen Verbraucher bei einem Stromausfall sinnvoll mit Strom versorgen kann, müssen geeignete Wechselrichter in Kombination mit einem Stromspeicher und entsprechender Notstromfunktion verwendet werden.

Unter diesen Adressen finden Sie im Internet weitere Informationen, wie Sie sich im Notfall von der Abschaltung durch das allgemeine Stromnetz weiterhin unabhängig versorgen können durch den Einbau geeigneter Hardware für den "Schwarz Start".

https://www.techstage.de/ratgeber/autark-bei-blackout-photovoltaik-stromspeicher-mit-notstromfunktion/9vdr3hg

https://corrently.de/post/schwarzstart-stromausfall-die-sekunden-nach-dem-blackout/

 

Pressemeldung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie täglich

München, 10. November 2020

Stopp der Einspeisevergütung verhindern

Aiwanger: "Bitte registrieren Sie Ihre PV-Anlagen bei der Bundesnetzagentur"

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger fordert alle Bürgerinnen und Bürger des Freistaats auf, ihre PV-Anlagen, die schon länger am Netz sind, bei der Bundesnetzagentur für das Markstammdatenregister bis spätestens Januar 2021 zu registrieren, ansonsten droht ein vorübergehender Stopp der Vergütung für den eingespeisten Strom ab Februar 2021: „Die Bundesnetzbetreiber und die Netzbetreiber weisen schon sehr aktiv auf die Registrierungspflicht hin. Ich mache auch nochmal deutlich: Registrieren Sie sich. Es ist relativ unkompliziert, nehmen Sie sich die Unterlagen mit den entsprechenden technischen Daten Ihrer Anlage zur Hand und gehen Sie auf die Seite der Bundenetzagentur im Internet.“

PV-Anlagen (inkl. Stromspeicher), die vor dem 31.01.2019 in Betrieb genommen wurden, müssen bis zum 31.01.2021 registriert sein. PV-Anlagen, die ab Februar 2019 in Betrieb gegangen sind, müssen sich innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme registrieren.

„In Bayern sind PV-Anlagen im niedrigen sechsstelligen Bereich noch nicht registriert, das betrifft viele Bürgerinnen und Bürger, die einen wertvollen Beitrag zur Energiewende leisten. Wir wollen ein böses Erwachen hinsichtlich vorübergehend eingehaltener Einspeisungsvergütungen ab Februar 2021 vermeiden“, erklärt der Staatsminister.

Das Marktstammdatenregister Web-Portal ist hier zu finden: www.marktstammdatenregister.de

Aktuelle Informationen zum § 49 EEG: Änderungen der PV-Einspeisevergütung
finden Sie unter anderem auf der Website der Verbraucherzentrale.

Die Sonnenenergie, als größte Energiequelle der Erde, wird zunehmend im Bereich der Energieversorgung technisch genutzt. Sie zählt zu den erneuerbaren Energien und steht als unerschöpfliche Energiequelle auf der Erde ständig zur Verfügung.

Die Nutzung der Sonnenenergie unterscheidet sich in Solarthermische und Photovoltaik-Anlagen. Seit Jahren schon werden in Gauting Möglichkeiten untersucht, ob und inwieweit die Dächer von öffentlichen Gebäuden (z.B. Schulen) zur Aufstellung und zur Inbetriebnahme von Solarmodulen geeignet sind.

 

Solarthermische Anlagen

Die Solarthermie dient der Warmwasserbereitung und für Heizzwecke. Verschiedene Modulsysteme beeinflussen die Nutzungsart und den Flächenbedarf. 

Förderungen erhalten Sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Infos dazu auf der Website es Bundesamtes: www.bafa.de.

Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaikanlagen wandeln in ihren Modulen Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Der Flächenbedarf hängt von der zu installierenden Leistung ab, die in Kilowatt-Peak (kWp) gemessen wird. Der erzeugte Strom kann inzwischen vom Netzbetreiber für eigene Zwecke oder zur Einspeisung in das Stromnetz verwendet werden. 

In Gauting wurden inzwischen an sechs Stellen Photovoltaikanlagen in Betrieb gesetzt. Auch das vom Gemeinderat beschlossene Integrierte Klimaschutzkonzept Fünfseenland verweist in diesem Zusammenhang auf die Untersuchung und die Erstellung eines Solarkatasters im öffentlichen wie auch im Privatbereich.

Einzelheiten dazu erfahren Sie unter www.we-park.de.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Seit dem 01.01.2009 sind die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen gemäß EEG § 16 Abs. 2 Satz 2 verpflichtet, Standort und Leistung dieser Anlage der Bundesnetzagentur zu melden (www.bundesnetzagentur.de).

Die im Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) garantierte Vergütung für Strom aus Solarenergie wurde bereits für Anlagen, die nach dem 30. Juni 2010 in Betrieb genommen werden, gekürzt. Weitere Kürzungen standen für das Jahr 2012 an. Die Höhe der Einspeisevergütung hängt allerdings von Größe und Art der Anlage ab. 

Solarenergie auf öffentlichen Gebäuden in Gauting

Den folgenden Dokumenten können Sie entnehmen, auf welchen öffentlichen Gebäuden in Gauting Solarenergie genutzt wird.

Unser Tipp Nr. 1: der Solarstromrechner

Sie möchten sich einen ersten und unverbindlichen Eindruck verschaffen, welches Potential Ihr Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage bietet?
Auf der Website https://stromrechner.ibc-solar.de/ können Sie nach Eingabe Ihrer Anschrift anhand des Satellitenbildes die zu belegende Fläche markieren.
Diese wird automatisch auf ihre Ergiebigkeit berechnet.
Selbstverständlich ersetzt die daraus resultierende Einschätzung des möglichen Ertrages nicht die kompetente und professionelle Beratung durch einen Fachbetrieb.

Unser Tipp Nr. 2: eMobilität

Die ideale Kombination zur best möglichen Nutzung der erzeugten Solarenergie besteht zum einen in der Speicherung durch einen entsprechenden Batteriespeicher, zum anderen durch die Nutzung des nachhaltig gewonnenen Stroms im eigenen Elektroauto (bei einer PV-Anlage mit 1,7 kW Peak, also ca. 10 qm Fläche, reichen für ca. 10.000 km Reichweite).